Spieltag 10 NHC III - BTV

Abstieg unmöglich. Kein Akt! Auswärtsspiel gegen NHC III.

Endlich einmal mit einer kreisklassentauglich Kadertiefe (7 + 1 Verletzer), trafen wir am vergangenen Samstag zur Prime Time auf die Nevige ... äh die Dritte des Niederbergischen HC. Im Gegensatz zu uns bereitete sich der Gegner vorbildlich auf das Spiel vor, die Motivation auf Seiten des Gegners war quasi greifbar. Also entschlossen wir uns kurzerhand dazu, dieses Spiel unter das Motto "Mannschaftsleistung die Erste" zu setzen.

Zum Spiel:

Die Mannschaft stellte sich, mangels Masse, quasi selbst auf. Interessanterweise lief das Spiel dann auch erst einmal wie von selbst. Vorne Tore, hinten Arbeit. Alles wunderbar. So konnten wir uns trotz ungewohnt ausgedehnter Spielanteile zur Halbzeit einen kleinen Vorsprung heraus werfen. Zum Ende der ersten Halbzeit kochten dann auch noch ein wenig die Gemüter hoch, wobei der eine oder andere Schnellkochtopf auf Seiten des Gegners ... ach lassen wir das. 6:11 zeigte die Anzeigetafel zur Pause in der Nevigeser Handballarena. Gar nicht so schlecht für den Trümmerhaufen, der da die ganze Zeit auf dem Feld stand.Die zweite Halbzeit wollten wir dann möglichst fair gestalten (wobei entgegen der Meinung einiger ME-Kennzeichen, auch schon die Aktionen in der ersten Halbzeit - bis auf zwei Ausnahmen - fair waren) um die Emotionen nicht weiter hochkochen zu lassen und um möglichst unverletzt aus der Halle zu kommen. Gesagt, getan. Auch wenn die Gegner den besseren Start erwischten, pendelten wir uns langsam ein und machten vorne unsere Tore. Dazu entdeckten wir ungeahnte kroatische Handballtalente und verschleppten das Spieltempo auf ein nötiges Minimum. Der Gegner konzentrierte sich dann lieber auf Schirischelte anstatt auf den Torabschluss und so gingen wir am Ende siegreich vom Feld. Mit zwei Punkten in der Tasche und acht Grinsen auf den Lippen, ging es dann unter die Dusche. Natürlich nicht ohne sich vorher standesgemäß beim Publikum zu bedanken, dass während der 60 Minuten nicht müde wurde, uns mit äußerst reflektierten Aussagen zu motivieren.

Fazit:

Wir hatten unseren Spaß und die vorher angesagte Mannschaftsleistung 100% umgesetzt.

Spieltag 6 - TG Cronenberg IV - Barmer TV

Abstieg unmöglich. Sechster Akt. Auswärtsspiel gegen TG Cronenberg IV. Schichtwechsel.
Zum letzten Spiel des Jahres 2011 traten wir bei der vierten Mannschaft der Turngemeinde aus Cronenberg an. Leider hatten sich nicht viele Spieler auf der Gegenseite eingefunden, sodass ein paar der Recken aus der vorher spielenden dritten Mannschaft eine Doppelschicht einlegen mussten. Dementsprechend waren aber auch die Vorzeichen des Spiels. Alles andere als ein klarer Sieg wäre sicherlich Stoff für eine ausgiebige Diskussion gewesen.

Zum Spiel:
Wir hingegen hatten sogar 16 Leute zur Verfügung und konnten also aus dem Vollen schöpfen. Die Devise war – wie immer eigentlich – schnell den Sack zu machen und das Spiel  vor allem unter dem Trainingsaspekt sehen, denn dort ließ die Beteiligung in der letzten Zeit etwas zu wünschen übrig.

Vom Start weg lief es aber natürlich erst einmal alles andere als geplant. Hinten ungewohnt offen und vorne ohne Konzentration beim Abschluss. Dementsprechend ging es erst einmal ziemlich eng zu. Den geheimen Plan und zugeben erst im Nachhinein konstruierten Plan, dem doppelt belasteten Gegner die letzte Energie abzusaugen, hatte der Trainer wohl nicht mitbekommen, sodass es zu einer Magath’schen Ansprache in einer extra zu diesem Zweck genommenen Auszeit kam. Kann ja mal passieren. Danach lief es dann auch besser. Beim Gegner ließen die Kräfte nach und entsprechend konnte auch die Abwehr ihre Durchlässigkeit verringern. Lag vielleicht auch teilweise an der zweiten Schicht, die mittlerweile bei uns auf der Platte stand. Zur Halbzeit stand es dann 16:6 für uns.  Prädikat ausbaufähig.

Für die zweite Halbzeit stand dann wieder die erste Schicht bereit, die mit der entsprechenden Bitte um Rehabilitation für die erste Halbzeit auf die Platte geschickt wurde. Das gelang aber nur teilweise. Irgendwie vegetierte das Spiel so vor sich hin. Am Ende stand dann ein 27:16 auf der Anzeigetafel. Warum wir nur elf Tore geworfen haben  und warum wir zehn Tore kassiert haben, wusste danach keiner mehr so genau. Irgendwie waren trotzdem alle – zumindest ein bisschen – zufrieden. "Pflichtaufgabe", "Gutes Pferd" und was es sonst noch alles für Erklärungen gibt: wahrscheinlich treffen sie auch alle zu.
Das war es also für 2011. Weiter geht es am 14. Januar um 16 Uhr in der Buschenburg. Gegner: Bernd ähh Beyeröhde III.

Spieltag 5 - Barmer TV - Mettmann Sport IV

Abstieg unmöglich. Fünfter Akt. Heimspiel gegen Mettmann Sport IV. Alte Männer und D-Züge.

Zum ersten echten Heimspiel in der Heckinghauser Halle empfangen wir die Sportskameraden von Mettmann Sport IV. Zur Feier des Tages, waren auch erschreckend viele Zuschauer in der Halle – leider sind diese aber nach dem Spiel des LTV fast alle wieder gegangen. Selber Schuld.


Zum Spiel:
Mit einer vollbesetzten Bank war wieder einmal die Devise, mit schnellem Spiel früh für klare Verhältnisse zu sorgen. Dementsprechend war auch der Altersschnitt der Startformation relativ niedrig. Für Kreisklassenverhältnisse zumindest. Nach Vorne klappte es dann auch ganz gut und wir kamen immer wieder zu einfachen Toren. Nur die Deckungsarbeit wurde teilweise sträflich vernachlässigt. Das ging gerade noch so gut, kann aber gegen konsequenter agierende Mannschaft natürlich zu Problemen führen. Aber dennoch gab es viele gelungene und auch schön anzusehende Aktionen (im Gegensatz zum LTV-Spiel gab es sogar Tore, da wären die Zuschauer mal lieber geblieben). Mit steigender Spieldauer (und steigendem Altersschnitt auf dem Feld) wurden die Aktionen dann etwas ruhiger und es gab mehr Angriffe aus dem gebundenen Spiel heraus. Leider war während des gesamten Spiels mal wieder der altbekannte Schlendrian im Abschluss dabei und so wurden noch viele gute Chance ausgelassen.


Die zweite Halbzeit war ungefähr ein Spiegelbild der ersten Halbzeit. Auch hier gab es wieder Licht und Schatten, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Insgesamt war es aber ein gutes Spiel. Alle hatten Spaß und ihre Einsatzzeiten. Zudem präsentierten sich die Mettmanner als guter Gegner, die stets dagegen gehalten haben, aber dabei sehr fair waren. So gab es weder hochgekochte Emotionen noch Verletzungen. Also rundum ein gelungener Sonntagabend – auch ohne Couch und Tatort.

Spieltag 4 - Barmer TV - Niederbergischer HC 3

Abstieg unmöglich. Vierter Akt. Heimspiel gegen NHC III. Treibsand im Getriebe.

Frohen Mutes – trotz der Niederlage in der Vorwoche – trafen wir uns zum Heimspiel gegen die dritte Mannschaft des Niederbergischen HC – man hätte auch einfach Neviges sagen können. Durch Krankheiten und Verletzungen konnten wir ausnahmsweise den Spielberichtsbogen nicht voll machen. Für eine Runde "schnellen Handball", war die Bestückung aber mehr als ausreichend.

Zum Spiel:

Das gegnerische Team setzte sich konsequent aus älteren Jahrgängen zusammen, sodass die Devise einfach zu erraten war – schnell spielen, hoch gewinnen. Da Theorie und Praxis dem Volksmund nach ja nicht unbedingt direkt nebeneinander liegen, sahen die erfreulich vielen Zuschauer, leider größtenteils das genaue Gegenteil. Erst als gegen Ende der ersten Halbzeit die Kräfte auf der Gegenseite schwanden, konnten wir uns mit schnellem Spiel nach Vorne ein paar Tore Vorsprung herauswerfen. 13:5 hätte die Anzeigetafel in der Sporthalle Adlerbrücke zu diesem Zeitpunkt angezeigt, hätte sie funktioniert. Vor diesem Zwischenspurt, wirkte es zwar so, als hätten wir das Spiel sicher im Griff, in einen entsprechenden Vorsprung konnten wir dies aber nicht ummünzen. Was sowohl an Angriffs- als auch an Deckungsleistung lag.

Aber positiv gestimmt durch die letzten Minuten der ersten Halbzeit, gingen wir voller Tatendrang in Richtung Hälfte zwei. Auf dem Weg dorthin scheinen aber unbemerkte Geheimagenten – oder vielleicht sogar ein Doppelagent in den eigenen Reihen – ein wenig Valium in den Rest des Pausentees gegossen zu haben. Anders ist der Verlauf der zweiten Hälfte kaum zu erklären. Weder im Angriff, noch in der Deckung wurde konsequent gearbeitet. Zudem wurden wiederum sehr viele klare Torchancen ausgelassen. Alles in allem ein Trauerspiel. Was sich dann auch deutlich im Ergebnis wiederspiegelte. Am Ende stand es 20:12. Sodass, die Mathematiker unter den Lesern werden es schon bemerkt haben, die zweite Halbzeit ausgeglichen, 7:7 ausging.

Um das alles zu verarbeiten, hat uns der Meister des Spielplans nun einige Wochen pausen gegönnt. Weiter geht es am Sonntag den 13.11.2011, dann auch endlich einmal in der Heckinghauser Halle. Anpfiff: 19.15 Uhr. Gegner: Mettmann Sport 4. Dann wird auch wieder alles gut – bestimmt!

 

 

Spieltag 3 - Mettmann Sport 5 - Barmer TV

Abstieg unmöglich. Dritter Akt. Auswärtsspiel in Mettmann. Ober Liga.

Der Blick auf die Tabellensituation kündigte ein so genanntes „Spitzenspiel“ an. Und der Blick sollte Recht behalten. Die 5. Mannschaft aus Mettmann ist anscheinend ein Sammelbecken für die alten Mettmanner Oberligaspieler, die gediegen und mit Spaß noch ein wenig den Ball schmeißen wollen. Dementsprechend respektvoll und konzentriert gingen wir auch das Aufwärmen an. Es lag guter Handball in der Luft.

 

Zum Spiel:

Das Spiel hatte alles, was das Handballerherz begehrt. Zwei Teams, die das Umgehen mit dem Ball verstehen. Eine für Kreisklasseverhältnisse schon überfüllte Tribüne, mit Fans, die durchaus auch mal für einen Moment ihre gute Kinderstube vergessen. Und nicht zuletzt zwei Mannschaften in schönen neuen weißen Trikots.

Schon früh im Spiel zeigte sich, dass es ein enges Duell werden würde. Beide Abwehrreihen arbeiteten an der Grenze des Erlaubten und versuchten so wenig wie möglich zu verschenken. Ebenfalls schon früh zeigte sich, wer die prägende Figur des Spiels werden sollte: der gegnerische Torhüter, der sich an seine vergangenen Glanzzeiten erinnerte und sehr viele Paraden zeigte. Im Umkehrschluss hieß das für uns natürlich, dass unsere Chancenverwertung, besonders frei vor dem Tor, unterirdisch war.

Zur Halbzeit stand es dann 10:8 für Mettmann. Insofern war in der zweiten Halbzeit noch alles möglich. Gerade im Hinblick darauf, dass wir in Sachen Altersschnitt ein kleinen Vorteil hatten. Dementsprechend war die Maßgabe für die zweite Hälfte auf die sprichwörtliche Tube zu drücken. Aber anstatt mit Vollgas in die zweite Halbzeit zu starten, begab sich die Abwehrreihe erst einmal in einen kollektiven Tiefschlaf. So konnten die Mettmanner immer wieder einfache Tore erzielen. Keine guten Voraussetzungen für schnelle Gegenstöße. Trotzdem schafften wir es – mit Ach und Krach – dranzubleiben.

In der Endphase fehlte uns dann aber merklich die Kraft, um das Spiel noch einmal zu drehen. Sodass überhastete Aktionen im Angriff wiederum zu einfachen Toren für den Gegner führten. So verloren wir am Schluss mit 23:20.

Trotz der Niederlage war es ein gutes Spiel. Mit einer besseren Chancenverwertung wäre sicherlich auch mehr drin gewesen. Es war schön endlich einmal richtig gefordert zu werden. Letztlich war es wahrscheinlich eines der besten Spiele, das je in der Kreisklasse im Handballkreis gespielt wurde. Unwissende Zuschauer hätten wahrscheinlich auch eher Bezirksliga als Kreisklasse vermutet. Schön war es. Und ein Rückspiel, um die Niederlage wieder gut zu machen, gibt es ja auch noch.

Spieltag 2 - Barmer TV - Team CDG / GW 4

Abstieg unmöglich. Zweiter Akt. Heimspiel gegen Team CDG / GW. Die älteren Semester.

Zum zweiten Saisonspiel gastierte die vierte Mannschaft des Team CDG/GW in der ungewohnten „Heimhalle“ Adlerbrücke. Die Oberbarmer vom Team hatten sich anscheinend im Voraus auf das Motto „Qualität vor Quantität“ geeinigt und reisten nur mit einem sehr kleinen Kader an (erst sieben, später noch ein achter Spieler). Unsere Bank war, trotz mehrerer Ausfälle, fast voll besetzt.

Zum Spiel:

Vor dem Spiel gab uns Aushilfsspielertrainer Buchi eine einfache Gleichung mit auf den Weg. Am Anfang viele schnelle Tore durch Tempogegenstöße machen - gleich komfortable Führung - ist äquivalent zu weniger Härte im gesamten Spiel. Trotz einiger mathematischer Defizite in der Truppe, verstand jeder diese schlüssige Gleichung. Und so wurde das Spiel auch angegangen. Irritierenderweise entpuppten sich aber die „älteren Semester“ aus Oberbarmen als unerwartet schnelle Zurückläufer, dennoch konnten wir aus dem schnellen Spiel heraus schnell einen beruhigenden Vorsprung herauswerfen. Aber schon von Beginn an war der berühmte Schlendrian unser treuer Begleiter. Viele klare Chancen wurden ausgelassen, zudem fanden viele Pässe den Weg in die Hände des Gegners.

Nichtsdestotrotz stand am Ende ein ungefährdeter 36:9 (16:5) Sieg. Was zu einem großen Teil aber auch an den (aufgrund des Alters) durchaus limitierten, weil wenig dynamischen, Angriffsbemühungen des Gegners lag. Wichtig ist, dass sich wiederum niemand verletzt hat und wir alle Spaß und auch die entsprechenden Spielanteile hatten.

Am kommenden Wochenende gibt es dann schon eine Art Spitzenspiel. Mettmann Sport 5 hat bisher ebenfalls zwei Siege auf der Habenseite, welche auch von den Ergebnissen mit unseren vergleichbar sind. Insofern wird man sehen können, wie weit unsere Mannschaft wirklich ist. Anpfiff ist am Sonntag den 09.10.2011 um 13.30 Uhr in der Sporthalle Herrenhauserstr. in Mettmann. Zuschauer sind natürlich herzlich willkommen.

Spieltag 1 - Vohwinkler STV 3 - Barmer TV

Abstieg unmöglich. Erster Akt. Auswärtsspiel in Vohwinkel. Das Schauspiel beginnt.

Vor unserem ersten Auftritt als neu formiertes Team stand zunächst die Einkleidung auf dem Programm. Ausgestattet mit neuen Trikots, Socken und Schweißbändern, konnte eigentlich ja auch gar nichts schief gehen. Zu unseren Ehren hat die Stadt anscheinend auch die Sporthalle Am Nocken saniert, insofern waren die Rahmenbedingungen bestens.

Zum Spiel:

Gegner war die dritte Mannschaft des VSTV. Im letzten Jahr im Mittelfeld der Kreisklasse beheimatet und mit einem bunten Mix aus alten Hasen und jungen Wilden bestückt. Das Spiel begann so, wie wir es uns nicht vorgestellt haben. Vohwinkel kam zu einfachen Toren aus dem Rückraum, während wir vorne sinnlos die Bälle vertendelten. So rannten wir die ersten Minuten stets einem kleinen Rückstand hinterher. Mit laufender Spielzeit bekamen wir das Spiel aber immer mehr in den Griff. Dem Gegner schwanden die Kräfte und wir konnten, ausgerüstet mit einer vollen Bank, aus vielen Ballgewinnen in der Defensive und schnellem Spiel nach vorne, Tor um Tor wegziehen. Sodass es am Ende der ersten Halbzeit 17:9 für uns stand.

Die Ansage für die zweite Hälfte war klar: Vernünftig starten und den Gegner nicht unnötig rankommen lassen, auch um die Härte aus dem Spiel zu nehmen. Dies funktionierte auch sehr gut. Der Gegner war stehend K.O. und konnte uns nicht mehr viel entgegensetzen. Nur vier kassierte Tore in der zweiten Hälfte sprechen da eine eindeutige Sprache. Nach vorne ging es meistens mit Tempo und so konnten wir am Ende einen lockeren 35:13 Sieg verbuchen.

Insgesamt war noch nicht alles perfekt, aber dafür, dass es noch an der nötigen Abstimmung fehlt, war es schon ganz gut. Vor allem dann, wenn wir die vielen Möglichkeiten noch konsequenter nutzen. Unser Dank gilt vor allem dem Publikum, welches von Beleidungen bis hin zu spontanem Szenenapplaus alles gezeigt hat, was ein gutes Handspiel braucht. Insgesamt war dies ein schöner Anfang, einer hoffentlich so schön weiterverlaufenden Saison. Auch die Leistung nach dem Spiel vor der Halle macht Lust auf mehr.

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